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Arbeit in den nationalsozialistischen Ghettos

Jürgen Hensel, Stephan Lehnstaedt · 2013

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על הספר

Arbeit heißt Leben! Diese Gleichung galt während des Zweiten Weltkriegs für die allermeisten Juden in den nationalsozialistischen Ghettos. Wer nicht arbeitete, war selten in der Lage, sich mit dem Überlebensnotwendigen zu versorgen. Aus der Perspektive der deutschen Besatzer waren diejenigen, die keiner Beschäftigung nachgingen, nur unnütze Esser und somit die Ersten, die sie in die Vernichtungslager deportierten. Arbeit nahm daher den zentralen Platz im Leben aller Ghettoinsassen ein. Der Sammelband schließt eine Lücke in der Holocaust-Forschung. Er informiert umfassend über Ghettoarbeit, die hier erstmals in allen deutsch besetzten Gebieten Osteuropas separat untersucht wird. Er analysiert aus Sicht der Opfer und der Täter das Verhältnis von wirtschaftlichem Kalkül und Vernichtungsideologie, den Beitrag der Ghettos zur Besatzungs- bzw. Rüstungsökonomie, die verschiedenen Absichten der lokalen Machthaber und Institutionen hinsichtlich Ausbeutung und Ermordung {607}ihrer" Juden sowie kollektive und individuelle Überlebensstrategien. Für die Nachkriegsgeschichte der Ghettoarbeit wird zudem die Wiedergutmachung im Rahmen der so genannten {607}Ghettorenten" nach 2002 betrachtet. In einem interdisziplinären Ansatz wird sozialpsychologisch nach der Bedeutung {607}freiwilliger" Aspekte für die Lebenskonstruktionen bzw. Verfolgungsnarrative der Überlebenden gefragt und die heutige juristische Relevanz von damaliger Arbeitsmotivation, verschiedenen Arbeitsformen und deren Organisation gezeigt --

פרטי הספר

שנה
2013
שפה
German
סדרה
Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau -- 29
הוצאה
Fibre Verlag
מהדורות
1
עמודים
438
ISBN
9783938400920

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