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Rowohlts Rotationsroutine

David Oels · 2013

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על הספר

Ob rororo-Taschenbücher oder rde, die anspruchsvolle deutsche enzyklopädie, ob C.W. Cerams Götter, Gräber und Gelehrte oder Ernst von Salomons Fragebogen, ob Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Ernest Hemingway oder Henry Miller: Rowohlt gehörte zu den prominentesten, kontroversesten und erfolgreichsten Verlagen der ersten Dekade nach dem Zweiten Weltkrieg. Es lässt sich mit einigem Recht von einer Rowohlt-Kultur der fünfziger Jahre sprechen, die erst ab 1960 von der bekannten Suhrkamp Culture (George Steiner) abgelöst wurde. Der Aufstieg des Rowohlt Verlags wurde meist als Neuanfang erzählt, bei dem bestenfalls vage an eine in der Weimarer Republik begründete kulturelle Tradition angeknüpft werden konnte. Anhand neu bewerteter Archivalien und Dokumente wird hier die Vorgeschichte des Nachkriegserfolgs mit ihren ästhetischen, personellen und unternehmerischen Kontinuitäten und Brüchen nachgezeichnet. Es entsteht eine Verlags- und Kulturgeschichte, die vom Ende der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus bis in die fünfziger Jahre reicht und auf diese Weise Teil einer intellektuellen Gründungsgeschichte ebenso wie einer Geschichte der Populärkultur der Bundesrepublik ist --

פרטי הספר

שנה
2013
שפה
German
הוצאה
Klartext
מהדורות
1
עמודים
439
ISBN
9783837502817

מקור הנתונים: Wikidata

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