
China, Kropotkin und der Anarchismus
Gotelind Müller-Saini · 2001
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Während der chinesische Anarchismus bislang vornehmlich unter rein politisch-ideologischen Gesichtspunkten Beachtung gefunden hat, speziell als früher Konkurrent des chinesischen Kommunismus, nähert sich diese Studie dem Phänomen unter dem Gesichtspunkt einer Kulturbewegung. Entsprechend werden nicht nur mögliche bzw. in der damaligen gesellschaftlichen Diskussion aufgegriffene Anknüpfungspunkte an die chinesische Tradition erörtert, sondern auch die diversen Einflüsse von westlicher (besonders französischer) und japanischer Seite. Ferner finden zahlreiche Nebenaspekte wie Sprachfragen (primär das Esperanto und die Sprachreform-Diskussion) oder Bildungs- und Kommuneexperimente im Rahmen der sogenannten Neuen Lebensstile, die sich mit der Wahrnehmung des Anarchismus in China und Japan verbanden, Beachtung. Da die Gedanken und Werke von Petr A. Kropotkin die zentrale Rolle in der chinesischen und japanischen Anarchismus-Rezeption spielten und auch über eigentlich anarchistische Kreise hinaus Bedeutung erlangten, wird der Kropotkin-Rezeption in China und Japan besonderes Augenmerk geschenkt. (Quelle: [aLibro](https://www.alibro.de/Laender-Regionen/Asien/China-Kropotkin-und-der-Anarchismus::5314.html))
Book details
- Year
- 2001
- Language
- German
- Series
- Freiburger fernöstliche Forschungen, 5
- Publisher
- Harrassowitz Verlag
- Editions
- 1
- Pages
- 784
- ISBN
- 9783447045087
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