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Der Brand

Jörg Friedrich · 2002

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About the book

Das fünf Jahre währende Bombardement deutscher Städte und Gemeinden im Zweiten Weltkrieg ist ohne Vergleich in der Geschichte. Neben der Vertreibung aus den Ostgebieten des Reiches war es die größte Katastrophe auf deutschem Boden seit dem Dreißigjährigen Krieg. Bombardiert wurden mehr als tausend Städte und Ortschaften. Auf 25 Millionen Zivilpersonen, überwiegend Frauen, Kinder und Alte, fielen über eine halbe Million Tonnen Spreng- und Brandbomben. 600 000 Todesopfer und der unwiederbringliche Verlust der seit dem Mittelalter gewachsenen Städtelandschaft waren zu beklagen. In der nationalen Erinnerung haften die Fanale von Dresden und Hamburg. Das Los von Pforzheim, Dortmund, Darmstadt, Krefeld, Kassel und zahlreicher weiterer Städte, die ebenso eingeäschert wurden, ist kaum bekannt. Bis heute existiert keine umfassende zeitgeschichtliche Darstellung, die die tatsächliche Dimension des Geschehens und das Schicksal der Betroffenen erfasst. Der Berliner Historiker und Publizist Jörg Friedrich, der sich durch Bücher über den NS-Vernichtungskrieg einen Namen gemacht hat, legt nun das längst überfällige Werk über diese von Briten und Amerikanern systematisch geplante und durchgeführte Terrorkampagne gegen Deutschlands Städte und ihre Bewohner vor. Auf breiter Quellenbasis schildert er die Entwicklung und Perfektionierung der Bombenwaffe, ihre verheerende Auswirkung am Boden, das traumatische Erleben der in Bunkern und Kellern ausharrenden Bevölkerung, den Tod durch Hitzschlag, Luftdruck und Brandgase und den Untergang eines unermesslich reichen Kulturerbes. Eine befremdliche Lücke in unserem nationalen Gedächtnis wird endlich geschlossen.

Book details

Year
2002
Language
English
Publisher
Columbia University Press
Editions
1
Pages
552
ISBN
9780231133807

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