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Drei Studien über Materialismus

Alfred Schmidt · 1977

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About the book

„Schopenhauer verdient es einbezogen zu werden in die aktuelle Diskussion über Materialismus. Dazu bedarf es sachlicher und unbefangener dessen, was er beizusteuern hat. Seine Philosophie – das gehört zu ihrem Reiz – läßt sich unmittelbar weder für noch gegen den Materialismus in Anspruch nehmen. …In ihr arbeiten sich in eigenartiger Zirkularität und Wechselbezichung idealistische und materialistische Tendenzen aneinander ab, und zwar auf instruktive Weise.“ – Mit diesen Sätzen eröffnet der Frankfurter Philosoph Alfred Schmidt, in Fortsetzung seiner Arbeiten über Feuerbach und zur Rekonstruktion einer „emanzipatorischen Sinnlichkeit“, eine neue Debatte über den Stellenwert der „pessimistischen Willensmetaphysik“ Arthur Schopenhauers, die es aufzuarbeiten gilt im Rahmen unorthodox-materialistischen Denkens. Anknüpfend an Max Horkheimers nur in Gestalt von Notizen und Aphorismen formulierte Spätphilosophie, die Schmidt – wohl ihr bester Kenner – „ausgehend von einer analytisch an Marx, metaphysisch an Schopenhauer orientierten und beide überschreitenden Perspektive“ interpretiert, entwirft er ein Bild der reiz- und widerspruchsvollen, gerade von materialistischen Denkern oft mißverstandenen oder verkannten Schopenhauerschen Philosophie. Derart gelingt es dem Autor deutlich zu machen: „An Schopenhauer hat gerade heute materialistisches Denken sich zu bewähren. Es darf hinter das bei ihm Erreichte nicht zurückfallen.“

Book details

Year
1977
Language
German
Series
Reihe Hanser, 235
Publisher
C. Hanser
Editions
1
Pages
196
ISBN
9783446124608

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