Ein Kreuzigungstriptychon von Rogier van der Weyden
Stephan Kemperdick · 2014
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Mit dem Kreuzigungsgtriptychon besitzt die Abegg-Stiftung eines der äußerst seltenen Werke aus der großen Anfangsphase der altniederländischen Malerei. Geschaffen wurde es um 1440 in der Werkstatt von Rogier van der Weyden, Stadtmaler von Brüssel und damals bereits einer der bekanntesten Künstler der europäischen Welt. Der ursprüngliche Aufstellungsort des Werkes war indes eine Kirche in Chieri im Piemont, denn sein Auftraggeber gehörte der dort heimischen adligen Familie de Villa an. Das beeindruckende Triptychon zeigt in seiner Dramatik und Bewegtheit eine ungewöhnliche Facette der Rogieresken Kunst. Zugleich lässt es sich in kompositorischer wie in maltechnischer Hinsicht in ein enges Geflecht von Arbeiten eingliedern, die der Brüsseler Meister in jenen Jahren schuf und zu denen seine unbestrittenen Hauptwerke, die Große Kreuzabnahme und der Miraflores-Altar, zählen. Die vorliegende Monographie geht diesen Verflechtungen ebenso nach wie der Person des Stifters, den Verbindungen zu anderen Aufträgen der de Villas sowie der Rezeption des Triptychons in der zeitgenössischen italienischen und nordeuropäischen Malerei.
Book details
- Year
- 2014
- Language
- German
- Series
- Monographien der Abegg - Stiftung -- 20
- Publisher
- Abegg-Stiftung
- Editions
- 1
- Pages
- 86
- ISBN
- 9783905014594
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